Das Nadelkraut breitet sich aus
Auf den ersten Blick erscheint das Nadelkraut (Crassula helmsii) mit seinen kleinen, sternförmigen Blättern unscheinbar und ästhetisch ansprechend. Dieser Eindruck ist jedoch trügerisch: Tatsächlich handelt es sich um eine invasive Wasserpflanze, die erhebliche ökologische Beeinträchtigungen verursachen kann und heimische Arten verdrängt.
Vor diesem Hintergrund beobachtet die Naturschutzbehörde die zunehmende Ausbreitung der Art mit großer Sorge. Um einer weiteren Ausbreitung entgegenzuwirken, wurden im Jahr 2025 im Park links der Weser umfangreiche Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg fanden dort intensive und kostenintensive Arbeiten statt, mit dem Ziel, das Vorkommen des Nadelkrauts wirksam zu reduzieren und weitere ökologische Schäden zu verhindern.
Da das Nadelkraut (Crassula helmsii) nur bedingt winterhart ist und Frost insbesondere in Gewässern mit einer Wassertiefe von unter 30 bis 50 cm nur eingeschränkt übersteht, kann davon ausgegangen werden, dass die winterlichen Bedingungen (Jan/Feb. 2026) generell zu einer weiteren Reduzierung der Bestände beitragen.