Mitgliederversammlung

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Protokoll

 

der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins Park links der Weser e.V., am 20.03.2025, Beginn 18.00 Uhr, in dem Vereinshaus Hohenhorster Weg 77a, 28259 Bremen

 

Der 1. Vorsitzende Herr Heinrich Welke begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Sitzung. Es waren 59 Mitglieder anwesend.

Vor Abhandlung der Tagesordnung gedachte die Versammlung der seit der letzten Zusammenkunft verstorbenen Mitglieder. Die Versammlung erhob sich zu Ehren der Verstorbenen.

 

TOP 1  Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und Genehmigung der Tagesordnung

 

Die Ordnungsmäßigkeit der am 21.02.2025 verschickten Einladung sowie die Tagesordnung wurden einstimmig bestätigt. Es gibt keine Änderungs- bzw. Ergänzungswünsche.

 

TOP 2  Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 25.04.2024

 

Herr Welke verwies auf das Protokoll der vorjährigen Sitzung. Es wurde nicht versandt, ist aber im Internet abzurufen, das gilt auch für die Zukunft. Jedes Mitglied konnte eine Ausfertigung anfordern, bzw. im Vereinshaus abholen. Bei Versammlungsbeginn lagen für alle Teilnehmer Exemplare aus. Das Protokoll wurde in der vorliegenden Fassung einstimmig genehmigt. Es gab keine Änderungs- bzw. Ergänzungswünsche.

 

TOP 3 Tätigkeitsbericht des Vorstandes einschließlich Finanzbericht sowie Bericht der Parkverwaltung 

           
Herr Welke informierte über den aktuellen Stand der geplanten Neuanpflanzung auf dem Hohen Horst:  

Hoher Horst:

Wie auf den vergangenen Mitgliederversammlungen bereits berichtet, waren die auf dem ehemaligen Kleingartengebiet gepflanzten Omorikafichten aufgrund der Trockenheit 2019 – 2022 eingegangen und mussten sämtlich entfernt werden. Die Omorikafichten sollten durch 55 Laub- und Obstbäume ersetzt werden, die der ASV als Kompensation für die Fällung diverser Bäume im Zuge der Verlängerung der Straßenbahnlinien 1 und 8 dort anpflanzen wollte.

Gem. Aussagen der Landesarchäologie handelt es sich jedoch bei dem gesamten Gebiet des Hohen Horstes (inkl. des Betriebsgrundstückes „Hohenhorster Weg 77 + 77a) um ein Grabungsschutzgebiet und sämtliche Erdeingriffe (z.B. auch Baumpflanzungen) sind genehmigungspflichtig (auf dem Gebiet des Hohen Horstes wurde im Rahmen einer Ringgrabung in den 70erJahren eine vorchristliche Besiedlung nachgewiesen. Auch befinden sich dort noch Reste von Flakstellungen aus dem zweiten Weltkrieg).

Der ASV hat daher die Bepflanzung des Hohen Horstes nicht mehr realisiert. Der Parkverein möchte in dem Bereich nunmehr flachwurzelnde Bäume oder Sträucher pflanzen. Pflanzvorschläge der Mitglieder werden gerne angenommen.

Im Übrigen waren keine größeren Schäden (z.B. Sturmschäden) zu verzeichnen. Instandhaltungs- und Pflegemaßnahmen konnten weitestgehend plangemäß durchgeführt werden.


 


 

Anschließend berichtete der Parkverwalter, Herr Stanislaus, über die Pflegearbeiten im Park.

Herr Stanislaus stellte sich kurz vor: Herr Stanislaus (geb. 1967) ist seit über 35 Jahren im Garten und Landschaftsbau tätig und ist seit 1994 Techniker im Garten- und Landschaftsbau. Er wohnt seit 2007 in Huchting und ist seit 2013 Mitglied sowie seit 2023 Parkverwalter im Parkverein.

Anschließend informierte Herr Stanislaus anhand einer Fotodokumentation die Mitglieder wie folgt über die Arbeiten im Park:

  1. Müll, Unrat, Vandalismus:
    - verlassenes Camp eines Obdachlosen, Entsorgung von ca. 5m³ Müll wurde durch die Stadt Bremen übernommen
    - Schlachtabfälle auf dem Hohen Horst, Entsorgung erfolgte durch das Veterinäramt
    - Chemikalienreste
    - umfangreiche Grill-Reste auf dem Rodelberg im Nordpark
    - der Müll im Park wird nicht mehr durch A & Ö eingesammelt, da diese keine ausreichende Förderung für Langzeitarbeitslose durch das Jobcenter erhalten. Für die Müllsammlung und -beseitigung ist zukünftig der Parkverein zuständig.
    Herr M…: sammelt bereits regelmäßig Müll im Park. Warum werden keine Mülleimer im Park aufgestellt?
    Herr Stanislaus: Bei aufgestellten Mülleimern besteht das Risiko, dass dort unerlaubt Hausmüll abgestellt wird. Dieser ist vom Parkverein auf eigene Kosten zu entsorgen.

    - Beschädigung der Wandrey-Brücke wurde auf Kosten des Parkvereins beseitigt. Weitere Vandalismus-Schäden waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen.
  2. Projekte:
    - Eislaufwiese: Erneuerung des Stauwerks durch den Deichverband (Kosten: ca.
    € 11.000,-- / Finanzierung teilweise durch WiN-Mittel) sowie Entschlammung des Pumpenteiches.
    - Steg „Trupener Wald“: 30 Meter marode Steganlage wurden durch eine Fachfirma und mit Hilfe der FÖJ´ler erneuert. Die Unterkonstruktion aus langlebigem Kunststoff wurde mit Lärchendielen belegt.
    Herr M…: Löcher bei dem Steg Höhe „St. Georg“ müssten aufgefüllt werden.
    - Aufräumen der Hofstelle und Bau einer Reptilienburg (Trockenbiotop für Reptilien und trockenliebende Insekten) mit Unterstützung von Schülern Huchtinger Schulen.
    - Pfadfinderhütte (Hohenhorster Weg 115): Die von den Pfadfindern der Matthäus-Gemeinde genutzte Hütte war baufällig. Eine Fachfirma verbreiterte das Dach und erneuerte die Dachrinnen (Finanzierung teilweise durch Globalmittel). Herr Ranke und die FÖJ´ler haben die Außenverschalung aus Holz angebracht. Durch die Verwendung von Naturmaterialien passt sich die Hütte gut in das Landschaftsbild ein.
    - Nistkästen: Austausch der bisherigen Holznistkästen durch langlebigere Holzbeton-Nistkästen von Schwegler (für die Nistkästen können gegen eine Spende von € 40,-- Patenschaften übernommen werden). Des Weiteren wurden Greifvogelsitzstangen, ein Totholzbiotop und eine Fasanenfütterung aufgebaut.
    - Schutzhütten: defekte Schutzhütten wurden repariert. Drei Schutzhütten sind noch zu modernisieren.
  3. Baum- und Bankspenden: Es wurden erneut diverse Bäume und Bänke gespendet. Die von Herrn Linnemann für Herrn Hellmig gespendete Eiche wurde auf dem Deich gepflanzt. Auch wurden Bäume für spätere Ascheverstreuungen gespendet und gepflanzt.
  4. Pflege des Parks und der Gebäude: Zu den regelmäßigen Pflegearbeiten gehören Mäharbeiten, Wässern, Laub entfernen, Gehölzschnitt, Fällen kranker Bäume, Obstbaumschnitt (insges. 90 Obstbäume auf 4 Flächen), Zaunreparaturen, Gebäudeunterhaltung wie Dachrinnenreinigung, Zurückschneiden des Efeu-Bewuchses
  5. Neue Doppelkabine: Ersatz des bisherigen Ford-Rangers. Das neue Fahrzeug ist für die Bedürfnisse des Parkvereins gut geeignet und hat sich bereits bewährt.
  6. Lehrgänge: Arbeitssicherheit, Ersthelferlehrgang, Motorsägenlehrgang
    Ausflüge und Feiern der Ehrenamtlichen und Mitarbeiter: Tister Bauernmoor, Grillfest, Kohlfahrt
  7. Veranstaltungen:
    - Apfelfest mit über 500 Besuchern
    - Shanty Chor mit erneut guter Resonanz
    - Winterspaziergang
    - Seniorenmesse im Rolandcenter
    - Veranstaltungen des Helga-Jansen-Hauses (Frauenfrühstück, 3.000 Schritte)
    - Präsentation des Parkgeländes im Rahmen Bildungsurlaub der VHS
    - Sport im Park (jeden Dienstag mit durchweg guter Beteiligung)
  8. Dank des Parkverwalters:
    Im „Grünen“ sind insges. 11 Kolleginnen und Kollegen (dies entspricht ca. 3,4 Vollzeitstellen) und im „Büro“ 6 Kolleginnen und Kollegen (dies entspricht ca. 1,2 Vollzeitstellen) tätig. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um ehrenamtliche Helfer, Minijobber und auch zwei FÖJ´ler.

    Herr Stanislaus bedankt sich ausdrücklich bei diesen Kollegen und vielen weiteren Helfern im Park für die tatkräftige Unterstützung.

     
  9. Geplante Arbeiten 2025/2026
    - Anlage einer Magerrasenwiese auf dem Hohen Horst aus Mitteln der Postcode-Lotterie
    - Reparatur weiterer Schutzhütten
    - Zaunbau
    - Entschlammung des Pumpenteiches
    - Obstbaumschnitt
    - Arbeitssicherheit

     

Frau H…: Wer ist für die Entfernung des Totgehölzes zuständig?
Herr Stanislaus: für die Baumpflege auf diversen Flächen im Park ist der ASV und die haneg zuständig. Die von der haneg beauftragten Baumkontrolleure kennzeichnen die geprüften Bäume durch farbliche Markierungen und Nägel. Während haneg und ASV auf Verkehrssicherheit bedacht sind, fokussiert sich der Parkverein bei den im Zuständigkeitsbereich des Parkvereins befindlichen Bäumen auf die Herstellung eines ausreichenden Licht- und Seitenraumprofils.
Frau H…: Existieren Maßnahmen zur Reduzierung der Nilgans-Bestände im Park?
Herr L…: Jährlich fallen etwa 800 Gänse in das Parkgelände ein. Das Gras wird durch den Kot verunreinigt und ist damit für das Vieh nicht mehr genießbar. Die Gänse gefährden zudem den Flugbetrieb und Herr Lampe wird regelmäßig von den Behörden gebeten, diese zu schießen. Allerdings ist der Park durch Fußgänger etc. zu stark frequentiert und eine Jagd auf die Gänse daher unmöglich.
Herr M…: der Große Brahmhorstweg und der kleine Brahmhorstweg weist wiederholt tiefe Fahrspuren auf und ist im Herbst/Winter sehr matschig. Wer ist für diesen Weg zuständig?
Herr Welke: für diese Wege ist die haneg zuständig.




Herr Welke informierte zum Thema „Ascheverstreuung“ wie folgt:

Seit 2016 existiert in Bremen die Sonderregelung, dass auch auf privaten Flächen Asche verstreut werden darf.

Hierfür stehen folgende Eigentumsflächen des Parkvereins zur Verfügung: Hohenhorster Weg 115 (= Gelände der ehemaligen Tischlerei), Eislaufwiese sowie Ellmerswiese.

Die für die Genehmigung der Ascheverstreuung zuständige Behörde bemängelt neuerdings den Friedhofscharakter der Fläche „Hohenhorster Weg 115“, der durch die bereits erfolgten Beisetzungen auf diesen Flächen entstanden sei (Friedhöfe dürfen gesetzlich nur von Kirchen und Gemeinden betrieben werden). Insoweit besteht die Gefahr, dass die Behörde weitere Bestattungen auf der Fläche „Hohenhorster Weg 115“ nicht mehr gestattet. Beisetzungen auf anderen Flächen im Park links der Weser, die sich im Eigentum der Stadt Bremen befinden, werden dagegen grundsätzlich genehmigt.

Herr Welke wird das Gespräch mit der neuen zuständigen Senatorin suchen, damit die Bestattungswünsche der Mitglieder, die schon einen Baum bzw. eine Bank auf der Fläche „Hohenhorster Weg 115“ gespendet haben bzw. deren verstorbener Ehepartner dort bereits beigesetzt wurde, noch genehmigt werden. Anschließend wird der Parkverein die betroffenen Personen entsprechend informieren.

Frau Dr. P…: sind die Voraussetzungen für eine Bestattungsverfügung nach wie vor eine Mitgliedschaft im Parkverein und Wohnsitz in Bremen?
Herr Welke: Diese Regelungen sind nach wie vor gültig.

Anschließend berichtete Herr Grelle über die Investitionen und Instandhaltungen des Parkvereins:

 

  1. Im letzten Jahr wurden im Obergeschoss des Vereinshauses die Fenster und die Holzverkleidung der Gauben erneuert. Im Außenbereich sind keine weiteren Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich.
  2. Für dieses Jahr sind kleinere Verschönerungsarbeiten an den Innenräumen vorgesehen, die der Parkverein mit eigenem Personal durchführen möchte.
  3. Eine große Aufgabe besteht dagegen bei der Instandhaltung des 4.000qm großen Hallendaches. Wiederholt treten an dem Dach Leckagen auf, wodurch es teilweise zu Wasserschäden in den Mieträumlichkeiten kommt. Die eintretende Feuchtigkeit beschädigt zudem die 27 Meter langen Leimbinder. Aufgrund des Moosbelages auf den Platten können Leckagen nicht vollumfänglich geortet werden und eine Reparatur der 50 Jahre alten Asbest-Zement-Platten ist nicht möglich. Die Kosten für eine Erneuerung des Daches belaufen sich auf ca. € 650.000,-- (davon entfallen allein
    € 250.000,-- auf die Entsorgung der Asbest-Platten).
    Herr W…: Ist es nach wie vor sinnvoll, das Dach für eine PV Anlage zu nutzen und damit die Investitionskosten zu reduzieren?
    Herr Grelle: EWE und SWB haben kein Interesse an der Installation von PV Anlagen. Ggf. besteht die Möglichkeit, die Fläche an Solarfirmen zu verpachten.
    Herr M.: Wofür wird die Halle vom Parkverein benötigt?
    Herr Grelle: Die Hallen sind vermietet; die Mieteinnahmen machen ca. 28% der Einnahmen des Parkvereins aus und finanzieren damit wesentlich die laufende Parkpflege.
    Herr W…: Bremen ist bemüht auch auf öffentlichen Gebäuden PV-Anlagen zu installieren.
    Herr Grelle: Ziel der Stadt ist es mit diesen Anlagen den Strom-Eigenbedarf ihrer Behörden zu decken. Dies ist lukrativer als die Stromeinspeisung; Bremen hat daher kein Interesse an PV Anlagen ohne Eigennutzung. Der Betrieb der PV Anlage und Verkauf des selbstproduzierten Stroms durch den gemeinnützigen Parkverein ist nicht möglich (da gewerblich).

 

Herr Ranke gibt einen Einblick in die Finanzlage des Parkvereins:

 

In 2024 entfällt ein Großteil der Kosten auf den Ausbau und die Pflege des Parkgeländes. Die notwendige Reparatur des Ford-Rangers war wirtschaftlich nicht sinnvoll. Daher hat der Parkverein dieses Fahrzeug verkauft und durch eine gebrauchte Doppelkabine ersetzt.

Ohne die in 2024 eingegangene Zahlung aus dem Verkauf einer geerbten Immobilie von ca. € 67.000,-- wäre das Ergebnis in dem Jahr negativ gewesen. Insgesamt ist der Parkverein auf weitere Einnahmen angewiesen.

Herr Welke ergänzte, dass der Parkverein für den Erwerb des Vereinsgeländes in 1991 ein Darlehen in Höhe von ca. € 740.000,-- aufgenommen hat. Dieses wurde in den letzten Jahren im Wesentlichen aus Erlösen der Bürgerparktombola getilgt und beläuft sich aktuell nur noch auf ca. € 9.000,--. Aus der Beteiligung an der diesjährigen Bürgerparktombola wird das Darlehen vollständig zurückgeführt. Danach ist der Parkverein schuldenfrei und verfügt über Guthaben von ca. € 200.000,-- (wobei ein Teilbetrag von € 100.000,-- zweckgebunden ist).

Zu den Haupteinkünften des Parkvereins in 2024 zählten lt. Herrn Welke die Einnahmen aus Erbschaften, gefolgt von den Mieteinnahmen, Spenden und an vierter Stelle die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen. Herr Welke geht davon aus, dass der Verein auch in Zukunft umfangreichere Einkünfte aus Erbschaften erhält.

 

Herr Welke stellte die Bildungsförderung des Parkvereins dar:
 

  1. Heduda betreibt bereits langjährig einen Waldkindergarten auf dem Parkgelände.
  2. Zudem stellt der Parkverein das Parkgelände Huchtinger Schulen für Projekte (begleitet durch Mitarbeiter von A&Ö) zur Verfügung.
  3. Die Grundschule Grolland nutzt leider das Parkgelände bzw. die Parkräumlichkeiten nicht mehr.
  4. Die neue Grundschule Huchting hat dagegen Interesse an der Nutzung der „Gräsernen Welten“.
  5. Den Pfadfindern stellt der Verein eine Hütte sowie ein gesondertes Gelände zur Verfügung.
  6. Der Beitrag des Parkvereins zur Bildungsförderung ist nicht kostendeckend und wird aus den sonstigen Einkünften bezuschusst.


Herr Welke informierte über die geplanten Veranstaltungen:
 

  1. Radtour am 23.05.2025
  2. Shanty Chor am 07.06.2025
  3. Vorleseabend voraussichtlich am 12.09.2025 (Herr Welke bittet die Mitglieder um Vorschläge für die Gestaltung dieses Abends)
  4. Apfeltag voraussichtlich am 28.09.2025 (lt. Herrn Welke soll diese nicht so umfangreich wie in 2024 ausfallen, da für 2026 eine große Feier für das 50-jährige Jubiläum des Parkvereins geplant ist).
  5. Winterspaziergang: voraussichtlich am 13.12.2025


Die Mitgliederzahlen das Parkvereins haben sich lt. Herrn Welke seit 2010 rasant auf nunmehr ca. 1.800 Mitglieder erhöht und im letzten Jahr weiter stabilisiert. Die hohe Mitgliederzahl wertet Herr Welke als sehr positiv.

Die Veränderung der Mitarbeiter stellte Herr Stanislaus anhand eines Organigramms des Parkvereins wie folgt dar:

  1. Der Parkverein verfügt über zwei FÖJ-Stellen. Eine FÖJ-Stelle ist bis August 2025 durch Kjiell Thiele besetzt. Die bisherigen FÖJ´ler Tristan Böck und Tore Ehlert sind zwischenzeitlich ausgeschieden. Die FÖJ-Plätze für 2025/2026 konnten noch nicht besetzt werden, das Bewerbungsverfahren dafür läuft noch.
  2. Zu den neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern gehört Herr Jörg Meie (ehemaliger Telekom-Mitarbeiter und IT-Fachmann), Herr Peter Jöckel und Herr Peter Fohrmann.
  3. Herr Wolfgang Börsch unterstützt seit März 2025 das Büroteam und ist Nachfolger von Frau Anne Bocklage, die zukünftig ehrenamtlich im „Grün“-Team tätig ist.
  4. Die geförderte Stelle des bisherigen Mitarbeiters Herr Jürgen Rohde konnte aufgrund der Kürzung von Mitteln des Jobcenters nicht neu besetzt werden.


Über den aktuellen Stand zum Thema „Nadelkraut“ informierte Herr Stanislaus:
 

Bei dem Nadelkraut handelt es sich um eine aus Neuseeland stammende invasive Wasserpflanze. Diese wird im Handel als Aquarienpflanze angeboten und wurde dadurch eingeschleppt. Das Nadelkraut entwickelt umfangreiche Teppiche, bedroht damit die heimische Pflanzen- und Tierwelt und beeinträchtigt das Entwässerungssystem sowie den Hochwasserschutz. Sie vermehrt sich durch Samen und kleinste Sprossenbestandteile und wird in der Natur daher leicht durch Menschen, Tiere und Vögel verbreitet.

Im Park links der Weser sind die alten Teiche massiv von dem Nadelkraut betroffen, allerdings sind bereits auch Gräben und die Ochtum befallen. Eine vollständige Entfernung des Nadelkrautes ist nicht mehr möglich.

Um das Nadelkraut im Park links der Weser einzudämmen, wird die zuständige Behörde vom 15.07. – 15.10.2025 die alten und neuen Teiche ausbaggern. Dies ist ein großer Eingriff in den Naturerlebnisbereich. Allerdings ist anschließend eine umfangreiche Aufwertung des Geländes – finanziert aus Bundesmitteln - geplant (Errichtung einer neuen Düne und Erneuerung der Steganlagen von ca. 120 Metern, Aufstellung neuer Hinweistafeln und Sitzmöglichkeiten).

Herr H…: an beiden Zugängen befinden sich noch Verbotsschilder.
Herr Stanislaus erläuterte an einem Plan, wie der Naturerlebnisbereich aktuell zu erreichen ist.
Frau Seifert wies auf eine evtl. Haushaltssperre des Landes Bremen hin.
Herr Stanislaus: die Maßnahme wird im Wesentlichen aus Bundesmitteln finanziert.
Herr Welke wies darauf hin, dass für den 26.03.2025 ein Jahresgespräch mit SUKW und haneg geplant ist und dort weitere Einzelheiten der Nadelkrautmaßnahmen besprochen werden.

 

Herr Welke dankte allen Mitgliedern und folgenden institutionellen Förderern für die Unterstützung.
- Ortsamt und Beirat Huchting für die bewilligten Globalmittel
- WiN AG und Stadtteilgruppe für die Förderung aus sozialen Mitteln
- Hinrich Löhmann Stiftung
- Berninghausen Stiftung
- Sparkasse Bremen
- Gewoba

Ein weiterer Dank ging an den Bremischen Deichverband am linken Weserufer für die Durchführung der Mäharbeiten.



TOP 4    Bericht der Rechnungsprüfer  

 

Frau Marion Lamping und Herr Sven Behler haben im Beisein des Schatzmeisters Herr Ranke sowie des Schriftführers Herr Grelle und von Frau Kirsten Köster (Buchhaltung / FIBU) die Rechnungs- und Buchungsunterlagen für das Jahr 2024 geprüft. Alle Fragen seien zufriedenstellend beantwortet worden und eine ordnungsgemäße Buchführung liegt vor.

 

TOP 5    Aussprache zu TOP 3 und 4

Keine

 

TOP 6    Entlastung des Vorstandes: Herr Dr. Peters beantragt die Entlastung des Vorstandes. Gegenanträge wurden nicht gestellt. Die Versammlung beschloss daraufhin einstimmig die Entlastung bei Stimmenthaltung der betroffenen Vorstandsmitglieder.

 

Top 7 Neuwahl des Vorstandes

Für den erweiterten Vorstand bzw. als Beisitzer wollen neu kandidieren: Frau Marion Lamping (bislang Kassenprüferin) und Herr Carsten Intemann (bislang Beirat). Herr Gerhard Grelle kandidiert zukünftig als Schatzmeister (bislang Schriftführer) und Herr Ulrich Ranke zukünftiger als Schriftführer (bislang Schatzmeister). Zur Neuwahl stehen damit an:

  1. 1. Vorsitzender: Herr Heinrich Welke
  2. 2. Vorsitzender: Herr Horst Meyer
  3. Schatzmeister: Herr Gerhard Grelle
  4. Schriftführer: Herr Ulrich Ranke
  5. Beisitzer: Frau Maria Jahnke, Frau Martina Seifert, Frau Marion Lamping, Herr Wolfgang Lohöfer, Herr Andreas Noeske, Herr Wolfgang Zschammer, Herr Carsten Intemann
     

Herr Welke führte aus, dass Protokoll der Mitgliederversammlung nicht vom neuen Schriftführer, sondern von Frau Anne Bocklage erstellt wird.
 

  1. Herr Heinrich Welke kandidiert wieder als 1. Vorsitzender
    Für die Wahl des 1. Vorsitzenden übernahm Herr Ulrich Ranke den Versammlungsvorsitz.
    Es gab keine weiteren Vorschläge. Herr Welke wurde einstimmig (mit Enthaltung von Herrn Welke) gewählt. Herr Welke nahm die Wahl an und übernahm wieder den Versammlungsvorsitz.
  2. Herr Horst Meyer kandidiert wieder als 2 Vorsitzender.
    Es gab keine weiteren Vorschläge. Herr Meyer wurde einstimmig (mit Enthaltung von Herrn Meyer) gewählt. Herr Meyer nahm die Wahl an.
  3. Herr Gerhard Grelle kandidiert neu als Schatzmeister.
    Es gab keine weiteren Vorschläge. Herr Grelle wurden einstimmig (mit Enthaltung von Herrn Grelle) gewählt. Herr Grelle nahm die Wahl an.
  4. Herr Ulrich Ranke kandidiert neu als Schriftführer.
    Es gab keine weiteren Vorschläge. Herr Ranke wurden einstimmig (mit Enthaltung von Herrn Ranke) gewählt. Herr Ranke nahm die Wahl an.
  5. Frau Maria Jahnke, Frau Martina Seifert, Herr Wolfgang Lohöfer, Herr Andreas Noeske und Herr Wolfgang Zschammer kandidieren wieder als Beisitzer. Neu kandidieren Frau Marion Lamping sowie Herr Carsten Intemann.
    Es gab keine weiteren Vorschläge. Die vorgenannten Beisitzer wurden einstimmig (mit Enthaltung der jeweils Betroffenen) gewählt. Frau Jahnke, Frau Seifert, Frau Lamping sowie die Herren Lohöfer, Noeske (Herr Noeske in Abwesenheit), Zschammer und Intemann nahmen die Wahl an.



Herr Welke führte im Rahmen seiner Wahl aus, dass er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehört und dem Vorstand seit 1976 – mit Unterbrechung während seines Bürgerschaftsmandates –angehört. Er plant nach Abschluss der 50 Jahr-Feier nicht erneut zu kandidieren und seine Amtszeit als erster Vorsitzender damit in 2027 zu beenden.


TOP 8  Wahl eines Rechnungsprüfers
 

Die Versammlung dankte der zwei Jahre tätigen Rechnungsprüferin, Frau Marion Lamping, deren Amtszeit satzungsmäßig endet. Herr Sven Behler steht noch ein weiteres Jahr als Rechnungsprüfer zur Verfügung. Herr Peter Fohrmann stellte sich als neuen Rechnungsprüfer zur Wahl. Weitere Vorschläge gab es nicht. Herr Fohrmann wurde anschließend einstimmig als zweiter Rechnungsprüfer gewählt und nahm die Wahl an.


TOP 9 Beratung von Anträgen
 

a) Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2026 auf
    Einzelbeitrag                    € 15,-- pro Jahr
    Familienbeitrag                € 25,-- pro Jahr

Die Entwicklung der Mitgliedsbeiträge stellt wie folgt dar:
1976 – 1980:            keine Infos
ab 1980                     DM 18,--
ab 1991:                    DM 30,-- Familienbeitrag
                                    DM 20,-- Einzelbeitrag
ab 2002:                      €    16,-- Familienbeitrag
                                    €    11,-- Einzelbeitrag

Die letzte geringfügige Erhöhung des Mitgliedsbeitrages erfolgte damit im Rahmen der
€-Umstellung und ist bereit 23 Jahre her.

Vergleichbare Mitgliedsbeiträge belaufen sich auf € 30,-- (Bürgerpark), € 35,-- (Knoops-Park) bzw. € 24,-- (Wätjens Park).

Kostensteigerungen verzeichnet der Parkverein bei den Mindestlöhnen, Reparaturkosten (Maschinen), Versicherungsbeiträgen, Energiekosten etc.

Herr Meyerdierks schlägt eine Erhöhung des Einzelbeitrages auf € 18,-- vor.
Herr Grelle: die neuen Beträge wurden den Mitgliedern in der Einladung zur Mitgliederversammlung kommuniziert und können daher leider nicht mehr verändert werden.

Es gab keine weiteren Vorschläge. Der Antrag auf Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde einstimmig und ohne Enthaltungen von der Mitgliederversammlung genehmigt.

 

b) sonstige Anträge:
Versand von Einladungsschreiben und anderer schriftlicher Benachrichtigungen an die Vereinsmitglieder per elektronischer Post.

Dieser Antrag wurde von den Mitgliedern sowie den einzelnen Vorstandsmitgliedern kontrovers diskutiert und der Antrag letztlich von Herrn Grelle zurückgenommen. Eine neue Antragstellung ist für die nächste Mitgliederversammlung vorgesehen.





Top 10: Verschiedenes

Herr Roland K. berichtete über Planungen der Baubehörde den Belag des Heulandsweg zu erneuern. Er wird den Parkverein über die weitere Entwicklung informieren.

Frau R… wies darauf hin, dass ihr verstorbener Ehemann bereits auf der Fläche „Hohenhorster Weg 115“ beigesetzt wurde und sie ebenfalls eine entsprechende Bestattungsverfügung abgegeben hat.
Herr Welke wies darauf hin, dass er sich mit der zuständigen Senatorin hinsichtlich der bestehenden Bestattungsverfügungen in Verbindung setzen und anschließend die betroffenen Mitglieder gesondert informieren wird.

Herr Welke informierte darüber, dass die neuen Eigentümer der Büffelwiese im Nordpark dort eine PV Anlage errichten wollen. Dadurch wird das Landschaftsbild des Parkgeländes wesentlich beeinträchtigt und der Parkverein lehnt dies ab.
Frau L…: Die Baubehörde (Frau Ü.) hat der PV Anlage nicht zugestimmt. Ein neuer Antrag der Eigentümer soll der Umweltbehörde vorliegen. Diese Entscheidung steht angeblich noch aus.

 

keine weiteren Wortmeldungen.

 

Herr Welke dankte allen Mitgliedern für ihr Kommen. Er erklärte die Versammlung um 20:20 für beendet.
 

 

Bremen, 28.03.2025

                                                                      

                                                          
Anne Bocklage                                                       Heinrich Welke

 

Protokollführerin                                                     1. Vorsitzender